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Die Dirigenten des ALJO (in alphabetischer Folge)

Silke D'Inka

Silke D'Inka

Von 1999 an studierte Silke D'Inka am Hohner Konservatorium Trossingen in den Hauptfächern Klassisches Akkordeon, Dirigieren und Elementare Musikpädagogik und schloss dieses Studium 2003 mit der Gesamtnote 1 ab. Im Anschluss absolvierte sie die Solistenklasse Jazz-Musik und Arrangement bei Hans-Günther Kölz. Darüber hinaus erhielt sie ein Stipendium für Dirigieren beim damaligen Bundesdirigenten Fritz Dobler. Seit 2007 widmet sie sich neben ihrem Beruf einem weiterführenden Studium in Musikwissenschaft und Psychologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Von 2002 bis 2010 war Silke D'Inka Spielerin im ALJO/BW, die letzten drei Jahre als Konzertmeisterin. Mit Beginn der Saison 2011 wurde sie zur Geschäftsführerin des Akkordeon-Landesjugendorchesters Baden-Württemberg bestellt und trat damit die Nachfolge des langjährigen Organisators Georg Penz an. Für die Konzertsaison 2013 wurde Silke D'Inka vom Kuratorium des Landesmusikrats/BW erstmals als Dirigentin des ALJO/BW verpflichtet.

Fritz Dobler

Fritz Dobler

Fritz Dobler wurde am 24.06.1927 in Singen/Hohentwiel geboren. Bereits als 8jähriger war er dort aufgrund seiner musikalischen Begabung bekannt und begann 1942, erst 15jährig, ein Musiklehrerstudium an der Städtischen Musikschule Trossingen (heute Hohner-Konservatorium). Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft kehrte er dorthin zurück und war von 1947-71 Dozent für Akkordeon, Dirigieren und Tonsatz. Als Instrumentalist war er "Deutscher Akkordeonmeister 1949" - er war auch der erste, der die damals neu geschaffene Solistenprüfung an der Städtischen Musikschule ablegte und mit Auszeichung bestand. 1954 gewann er den Coupe Mondiale. 1958 begann Fritz Dobler neben seiner Tätigkeit in Trossingen das Kapellmeisterstudium an der Musikhochschule Stuttgart, das er 1965 mit der Künstlerischen Reifeprüfung abschloß. Viele Originalkompositionen, insbesondere von Wolfgang Jacobi, entstanden in direkter Zusammenarbeit des Komponisten mit ihm und wurden dann unter seiner Leitung auch zur Uraufführung gebracht. 1971 wurde Fritz Dobler Städtischer Musikdirektor in Singen und Leiter der dortigen Musikschule. Er gab regelmäßig Gastkonzerte als Dirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Von 1988 bis 2009 war er Bundesdirigent des DHV. Der Komponist Fritz Dobler schuf Werke für Akkordeon-Solo und Akk.-Orchester in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Fritz Dobler ist kein Vielschreiber. Das Komponieren ist für ihn, wie er selbst sagt, ein fast schon qualvoll zu nennendes Ringen um die Form. Für sein Engagement als Komponist für das Laienmusizieren erhielt Fritz Dobler 1989 das "Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik" Charakteristisch für Fritz Dobler ist seine engagierte Vorreiterrolle. Als erster und lange Zeit einziger Akkordeonist mit Hochschulabschluß führte er Originalkompositionen, darunter überaus zahlreiche Uraufführungen, und vor allem Transkriptionen frühklassischer Werke (z.B. von Bach) auf. Er brachte das Akkordeon mit Einzeltonmanual auf der Bass-Seite (M III) nach Deutschland und war als Leiter des Trossingener Seminarorchesters zusammen mit Rudolf Würthner, der die Leitung des "Orchesters des Hauses Hohner" innehatte, maßgeblich an der Ausbreitung und Entwicklung des "Akkordeon-Orchesters" beteiligt.


Jürgen Farkas

Jürgen Farkas

Jürgen Farkas, Jahrgang 1978, erhielt von 1986 bis 1998 Akkordeonunterricht bei Wolfgang Ruß. Einer seiner zahlreichen Erfolge dieser Zeit war ein 1. Platz beim Deutschen Akkordeonmusikpreis (DAM) 1997 in der Kategorie "Virtuose Unterhaltungsmusik". Von 1998 bis zum Abschluss im Jahr 2003 studierte er am Hohner-Konservatorium Trossingen mit den Hauptfächern Akkordeon (Werner Glutsch), Dirigieren (Fritz Dobler) und elementare Musikpädagogik (Patricia Schweikert-Laube). Dabei war er von 2001 bis 2003 Konzertmeister des dortigen Seminarorchesters. Von 2002 bis 2007 war er zudem Konzertmeister im Akkordeon-Landesjugendorchester Baden-Württemberg. Seit 2004 ist er Dirigent des Akkordeonvereins Schönaich. Desweiteren ist er tätig als Dozent für D-Lehrgänge und als Juror bei verschiedenen Wertungsspielen und engagiert sich als stellvertretender Bezirksdirigent im DHV-Bezirk Würm-Nagold. In den Jahren 2007 bis 2008 machte er ein Aufbaustudium Dirigieren/Orchesterleitung am Hohner-Konservatorium Trossingen, im Jahr 2009 war er erstmals Dirigent des ALJO. Weitere Informationen über Jürgen Farkas erhalten Sie auf seiner Homepage.


Fred Hector

Fred Hector

Fred Hector, Schüler von Heinz Funk, begann sein Musikstudium 1957 bei Hugo Herrmann in Trossingen. Der Akkordeonist Hector verspürte nach dem Ende seines musikpädagogischen Studiums zunächst wenig Lust zur Unterrichtstätigkeit. Statt dessen ermöglichte ihm eine freigewordene Stelle im "Würthner-Orchester" den Einstieg in das einzig bestehende deutsche Profiorchester als Akkordeonist. Mit diesem Orchester sammelte er seine Erfahrungen bei Konzertreisen im In- und Ausland. Nach der Auflösung des Orchesters des Hauses Hohner gründeten Fred und Antje Hector 1965 in Hamburg eine private Musikschule. Hectors Vorliebe galt der gehobenen Unterhaltungsmusik. Das ALJO dirigierte er im Jahr 1995.


Stefan Hippe

Stefan Hippe

Stefan Hippe stammt aus Nürnberg und studierte dort Musik (Akkordeon bei Willi Münch und Irene Kauper) sowie an der Hochschule für Musik in Würzburg (Komposition bei Bertold Hummel und Heinz Winbeck, außerdem Dirigieren bei Günther Wich). Für seine bisher rund 70 Kompositionen erhielt er div. Kompositionspreise, darunter einen 1. Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb der Sommerlichen Musikakademie Hitzacker 1994 für sein 2. Streichquartett. 1997 bekam er ein halbjähriges Stipendium an der „Cité internationale des Arts“ in Paris zugesprochen und erhielt 1998 den Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg, sowie im Jahr 2000 den Bayerischen Förderungspreis für junge Künstler. Seit 1999 unterrichtet er an der Musikschule Nürnberg Akkordeon und Komposition (1/2 Stelle). Ehrenamtlich ist er seit 2002 als Landesdirigent im DHV Bayern tätig. Seit 2009 ist er Bundesdirigent des DHV. Weitere Informationen über Stefan Hippe erhalten Sie auf seiner Homepage. ALJO-Dirigent 1998, 2007, 2010 und 2012.


Eugen Hohnecker

Eugen Hohnecker


Irene Kauper

Irene Kauper


Bernd Maltry

Bernd Maltry

Bernd Maltry hat von 1973 bis 1976 am Hohner Konservatorium in Trossingen studiert. Dort war er Konzertmeister im Seminarorchester unter der Leitung von Rudolph Würthner sowie Mitglied des "Rudolph Würthner Ensembles". Von 1976 bis 1984 arbeitete er u.a. als Dirigent des Ingolstädter Akkordeonorchesters. Mit diesem Orchester konnte er die Wettbewerbe im Rahmen des Internationalen Akkordeonfestivals 1978 in Ieper/Belgien sowie des Internationalen Akkordeonfestivals 1983 in Innsbruck gewinnen. Seit 1978 ist Bernd Maltry als Dozent am Richard Strauss Konservatorium in München verpflichtet und von 1980-1982 absolvierte er ein Dirigierstudium bei Sergiu Celibidache und den Münchner Philharmonikern. Nach dem Akkordeonorchester Ingolstadt leitete Bernd Maltry von 1983 bis 1987 das Akkordeonorchester Baltmannsweiler und seit 1986 ist er Dirigent des AUDI-Werksorchesters (symphonisches Blasorchester) in Ingolstadt. Von 1990 bis 1991 sowie von 1993 bis 1995 dirigierte Bernd Maltry auch das Landesjugendorchester Bayern. Von 1991 bis 1993, 1995-1996, 2001 und 2003 war er Dirigent des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Im Projektjahr '96/'97 war Bernd Maltry Dirigent des Landes-Akkordeon-Orchesters Hessen.


Heidrun Neugebauer

Heidrun Neugebauer

geb. am 10. Oktober 1966 in Lahr.

Seit 1973 Akkordeonunterricht. 1981 bis 1982 Dirigentenlehrgang bei Paul Hey. 1982 bis 1987 Dirigentin des Jugendorchesters in Ettenheim. 1985 wurde sie Konzertmeisterin des Akkordeon-Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. 1986 legte Heidrun Neugebauer das Abitur ab, danach folgte bis 1990 das Studium am Hohner-Konservatorium Trossingen. 1987 bis 1992 war sie Konzertmeisterin des ersten Seminar-Orchesters des Hohner-Konservatoriums in Trossingen unter Fritz Dobler. 1990 bis 1992 hatte sie einen Lehrauftrag für Akkordeon an der Musikschule in Ebersbach und war Dirigentin des Jugendorchesters Ebersbach. Seit 1992 Dirigentin des Juniorenorchesters Ebersbach. Seit 1988 Mitglied des Trossinger Akkordeon-Ensembles. Dirigentische Weiterbildung und Jurysymposium bei Bundesdirigent Fritz Dobler. Jurymitglied bei "Jugend musiziert" und vielen Akkordeon-Wettbewerben. Seit September 1992 ist Heidrun Neugebauer Musiklehrerin in der Jugendausbildung des Harmonika-Vereins Holzgerlingen und seit August 1994 bis heute Dirigentin des 1. und 2. Orchesters. ALJO-Dirigentin der Jahre 2006, 2008 und 2011.


Georg Penz

Georg Penz

Georg Penz, Jahrgang 1934, kam nach seiner Staatsprüfung am heutigen Hohner-Konservatorium in Trossingen im Herbst 1956 auf Anregung und Einladung von Prof. Erich Ganzenmüller nach Schwäbisch Gmünd, gründete eine "private Musikschule" und wurde für mehrere Jahre am damaligen Pädagogischen Institut Lehrbeauftragter für Akkordeon. Es folgten erfolgreiche Orchesterjahre mit unzähligen Konzerten in und um Schwäbisch Gmünd, bald auch Konzertreisen und Teilnahmen an internationalen Wettbewerben.
Im Jahr 1981 wurde Georg Penz neben seiner Tätigkeit als Musiklehrer und Orchesterleiter in das Team "Jugendarbeit" im Deutschen Harmonika-Verband berufen: Mit der Gründung der Akkordeonjugend Baden-Württemberg bis zu deren öffentlicher Anerkennung durch das Kultusministerium Baden-Württemberg kamen fachliche und überfachliche Landesveranstaltungen hinzu.
Der damalige DHV-Präsident Walter Bilger gab Georg Penz den Auftrag, zusammen mit der Bundesakademie Trossingen die D- und C-Kurse für den Verband zu erarbeiten. Hinzu kam 1985 als weiterer Auftrag die Installation eines Landesjugendorchesters in Zusammenarbeit mit dem Landesmusikrat Baden-Württemberg. Aufstieg zum DHV-Vizepräsidenten, Vorsitzender des Bundesmusikausschusses, Delegierter für Akkordeonfragen beim Landesmusikrat und im Deutschen Musikrat.
Seit nunmehr nahezu 25 Jahren organisiert er die Konzerte und Tourneen des ALJO auf allen fünf Kontinenten.
Aufgrund seiner vielseitigen Aktivitäten in unterschiedlichen Fachbereichen, aber auch und gerade für ehrenamtliche Tätigkeiten, konnte Georg Penz viele Ehrungen und Auszeichnungen entgegennehmen. Darunter DHV-Ehrungen mit Ehrennadeln, Ehrenmedaille und Rudolf-Würthner-Medaille, die Hugo-Hermann-Medaille des DALV, sowie das Bundesverdienstkreuz und die Staufermedaille des Ministerpräsidenten.


Udo Penz

Udo Penz

Udo Penz hatte seine Ausbildung am Hohner-Konservatorium in Trossingen als staatlich geprüfter Musiklehrer und die künstlerische Reifeprüfung als Akkordeonist im Jahre 1988 abgelegt. Hinzu kommen Einladungen des Deutschen Musikrates zur Fort- und Weiterbildung; u.a. Stipendiat an der Musikhochschule Stuttgart, 1989 Preisträger an der Sommerakademie für junge Dirigenten in Biel/Schweiz (mit Sinfonieorchester) und im Jahr 1993 Dirigierkurs in Berlin und an der Bundesakademie in Trossingen bei Fritz Dobler. 1995 Gründung des Akkordeon Kammermusik Ensemble "accordionArt", und damit 1996 1.Preisträger beim Internationalen Rudolf Würthner Musikpreis. Seit 1999 Leiter der privaten Musikschule Penz und Lehrbeauftragter für Akkordeon an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd. Ungezählte Auftritte bei Konzerten und Wettbewerben in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Jugoslawien, Dänemark, England, Irland, Belgien, Holland, Ungarn, sowie in den USA, Kanada und Mexiko verhalfen dem Orchester Penz zu seinem international guten Ruf. Zahlreiche 1. Preise und Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, Radio- und Fernsehaufnahmen, LP-, MC- und CD-Produktionen dürfen bei der Vorstellung des Orchesters als herausragende Aktivitäten genannt werden. Das ALJO Baden-Württemberg dirigierte Udo Penz 1990, 1994, 1997, 2000, 2002 und 2004-2005.


Fritz Pilsl

Fritz Pilsl

Jahrgang 1933. Musikstudium in Trossingen (Klavier und Akkordeon) am Konservatorium. Chorleitung am Hochschulinstitut, Dirigieren bei Walter Hügler, Komposittionsunterricht bei Prof. Hugo Hermann. 1956 machte Fritz Pilsl sein Abschlussexamen. 1957 begann er mit Studium und Lehrtätigkeit in Kopenhagen. 1958 setzte er das Studium in Trossingen in der Meisterklasse, Abschlussexamen Künstlerische Reife, fort. Im selben Jahr war er Gewinner des Coupe Mondial in Pollanza/Italien (Chromonika), daraufhin folgten Konzertreisen durch Skandinavien und die DDR. 1959 wurde er Geschäftsführer des Deutschen Akkordeon-Lehrer-Verbands, Schriftleiter der Zeitschrift 'Der Volksmusiklehrer', 1961 selbstständiger Privatmusiklehrer in Ulm und 1963 Lehrkraft an der Musikschule der Stadt Neu-Ulm für Klavier und Gitarre (Kompositionsunterricht bei Prof. B. Rövenstrunck). Stellvertretenter Leiter der Musikschule der Stadt Neu-Ulm wurde Fritz Pilsl 1975. Von 1984-96 war er dann Leiter dieser Musikschule. Zudem war und ist er Mitglied zahlreicher Verbände und politischen Gremien, außerdem Juror bei nationalen und internationalen Musikwettbewerben und ständiger Dozent bei verschiedensten musikalischen Fortbildungsmaßnahmen.


Tanja Rauschenberger

Tanja Rauschenberger

Tanja Rauschenberger (geb. Maksic), Jahrgang 1968, stammt aus Sombor im ehemaligen Jugoslawien, heutiges Serbien. Ihrer musikalischen Grundausbildung von 1975 bis 1983 an der Musikschule "Petar Konjovic" in Sombor schloss sie von 1983 bis 1988 ein Studium an der Musikhochschule "Isidor Bajic" in Novi Sad bei Prof. Josef Kvintus an. Darüber hinaus war sie fünf Jahre aktive Spielerin im Akkordeon-Orchester "Sonja Marinkovic" unter der Leitung von Prof. Milana Barackov-Malenica. In Deutschland ist sie seit dem Jahre 1989 als Musiklehrerin für Akkordeon und musikalische Früherziehung tätig. Seit 2002 leitet sie als Dirigentin das Akkordeon-Orchester Grenzach. Zudem wurde sie zur stellvertretenden Bezirksdirigentin des DHV-Bezirks Dreiländerecke gewählt. Im Jahr der Balkantournee 2009 dirigierte Tanja Rauschenberger erstmals das ALJO und bereiste mit dem Orchester unter anderem ihre alte Heimat Serbien.


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